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Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri Pratau

Pratau | Seegrehna | Selbitz | Globig | Bleddin | Wartenburg | Eutzsch | Dabrun

…Tage hoffen, harren, weiterleben in Zeiten von Abstand,
Isolation, Krankheiten und allen Höhen
und Tiefen unseres Seins.hoffnung130620

Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Wartenburger!
Am 11.03.2020 erhielt ich eine Mail meiner ehemaligen Kollegin, in der ihr neuer Kirchenkreis (Halle-Saalkreis) alle kirchlichen Gruppenreisen untersagte. Aber wir wollten doch mit „unseren Kindern“ wie schon so oft in den Pfingstferien nach Barth! Noch stornierten wir nicht, denn bis zu unserem Reisetermin waren noch mehr als 70 Tage. Und es gab keine zeitliche Begrenzung. Wir hofften, dass es bis dahin doch vorbei ist.

Um den 20. März traten in einigen Bundesländern vermehrt Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus auf und ich konnte nicht nach Nordrhein-Westfalen, zu meinen Kindern Geburtstag feiern.

„Alles ist abgesagt“ klang es durch die Medien!

 

Aber nein: Auf einem Bild – unter dem Regenbogen, der als Symbol für Gottes Bund mit den Menschen steht – war zu lesen, was alles nicht abgesagt war. In den Nachrichten unserer Landeskirche fanden sich viele Ideen, was wir in der kontaktlosen Zeit tun könnten. Unter anderem auch Glocken läuten und singen. Singen von Balkonen, Türmen, usw. . Angelika Korge und ich beschlossen zu läuten, zu singen und zu beten.

Am 24.03. 20; 18.55 Uhr ging es los. Und in dieser Zeit wallte der Virus auf und ab. Wir machten weiter – mal allein, aber sehr häufig zu Zweien. Die Zeit verging, wir harrten aus, die Einschränkungen wurden langsam gelockert. In der letzten Zeit fanden sich immer wieder Mitstreiter ein. Allen sei Dank für ihren Beistand in Gedanken und im Tun!

Am Kirchgeburtstag, Pfingstmontag erklangen die Glocken nun zum ersten Mal seit langem wieder zum Gottesdienst. Der Gottesdienst war sehr gut besucht. Wir spürten ein Bedürfnis nach Gemeinschaft im kirchlichen Raum. Allerdings fanden die abendlichen kurzen Andachten damit vorerst ein Ende.

Wir sind aber doch nicht heraus aus den Gefahren durch das Corona-Virus und denen des alltäglichen Lebens. Es stellt sich für mich die Frage: Wie nun weiter?

Weiter, wie vor Corona? Von Einigen aus der Gemeinde ist zu hören: Das war doch gut – macht doch weiter! Es bietet sich vielleicht der Freitag zum Ausklang der Woche an – also eine Andacht zum Wochenausklang? Diese Aufgabe ist von zwei oder drei Gemeindegliedern allein nicht zu bewältigen! Schön wäre es, wenn wir eine Gruppe hätten, die diesen Gedanken mitträgt.

Ich habe zwar Ideen, für die Ablauf und Inhalt. Aber ohne Planung und Unterstützung durch euch Gemeindemitglieder werden wir zwei allein es auf Dauer nicht durchhalten. Ob wohl es keine Absprachen gibt, fange ich am 5. Juni 2020 um 18.55 Uhr einfach mit einer Kurzandacht um 18.55 Uhr an. Und hoffe es wächst!

Allen eine gute Zeit und bleibt behütet!

Regina Stibbe