Zuversicht fürs neue Jahr
Gedanken zur Jahreslosung von Andrea Helmrich.
Liebe Leserinnen und Leser,
die Jahreslosung 2026 lautet: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! “ (Offenbarung 21,5).
Inmitten von Krisen, Erschütterungen, Unsicherheiten und Katastrophen schenkt Gott mir, schenkt er uns und der Welt durch Johannes Trost und die Hoffnung auf ewige Erneuerung.„Alles neu“ bedeutet kein oberflächliches „Alles wird besser oder gut im Jahr 2026“ . Nein. Das wäre eine viel zu kurzsichtige menschliche Sicht. Gott skizziert hier einen großen Bogen: Aus der Vergangenheit hinein in die Gegenwart mit ihren Umbrüchen, Erschöpfungen, Kriegen, Hoffnungslosigkeiten und mehr, bis schließlich hinein in die Ewigkeit. Gott beantwortetet unsere menschliche Sehnsucht nach einem Ende dessen, was uns belastet und unterdrückt. Er macht es uns hier ganz deutlich, da er selbst es ist, der spricht. Gott ist es sehr wichtig, dass wir verstehen! ER allein ist die Hoffnung der Menschheit, der die erlösende und ewige Veränderung schafft. Wie macht er das? Durch sein gesprochenes Wort, wie bei der ersten Schöpfung. Und dieses Wort ist Jesus (siehe Johannesevangelium, Kap. 1)!
Da Gott in diesem „Siehe, ich mache alles neu.“ das Ende der Zeit und das Ende aller Bedrängnis bereits festgelegt hat, können auch wir vertrauen und zuversichtlich mit Jesus in dieses neue Jahr 2026 gehen. Wir sind aufgefordert, nach Gottes Kraft in unserem Alltag Ausschau zu halten: Wo und wie lässt Gott Neues in mir und Dir entstehen? Wo wachsen Hoffnung, Trost, Frieden und Liebe in uns? Auch und gerade in schweren Umständen?
„Ich mache alles neu.“ Die ganze Schöpfung und auch wir befinden uns in einem Wandel. Das Alte wird nicht einfach so weggewischt. Verletzungen, Misslungenes, Schweres, Sündhaftes sollen aber eine neue Perspektive im Lichte des Kreuzes bekommen. Eine Ewigkeitsperspektive, die durch das Kreuz Jesu gewirkt ist.
Und wir hören, dass unser Gott dieses „neu“ bewirkt! Er! Nicht ich und nicht wir! So kann und wird unser eigener Leistungsanspruch, der Veränderung möchte, in seinem gesprochenen Wort „Ich mache!“ erlöst. Welch eine Zusage und Freude!
Lasst uns als Einzelne und als Gemeinde der Einladung Gottes im Jahr 2026 folgen, uns Gott durch Jesus in diesem Prozess des Neuen anzuvertrauen!
Es grüßt Sie herzlich,
Ihre Andrea Helmrich

