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Sehnsucht nach einem neuen Morgen

Vortrag mit Dr. Johannes Hartl am Fr, 9.2., 19 Uhr in Wittenberg

Ein Abend der Inspiration. In welcher Zukunft wollen wir leben? Was ersehnen wir wirklich? Bestsellerautor Dr. Johannes Hartl nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise zu dem, was uns menschlich bleiben lässt. Eine Analyse unserer Gesellschaft mit einer hoffnungsvollen Perspektive auf ein neues Morgen. Unterhaltsam und kurzweilig. Dr. Johannes Hartl ist Philosoph, Theologe, Speaker und Gründer. Im Internet erreichen seine Vorträge zu den Themen Sinn und Glaube Hunderttausende. Er verbindet Menschen quer über Konfessionsgrenzen hinweg und macht Glaubensthemen relevant und verständlich für heute. Hartl wird begleitet durch den Gitarristen Christian Heidenbauer. Ein Abend, der Ihr Herz berühren und Ihre Sicht auf die Welt verändern wird. Ort: Collegienstr. 62; Wittenberg; Leucorea-Auditorium maximum – Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten.

Glaubenskurs zur 3. Staffel von „The Chosen“

Am Mittwoch, 28. Februar 2024 startet wieder der Glaubenskurs zur Serie „The Chosen“. Nun geht es in die dritte Staffel. Jeden Mittwoch ab 19:00 Uhr gibt es eine Folge für insgesamt 8 Wochen. Wir diskutieren anschließend über diverse Themen des Glaubens und Lebens.
The Chosen ist die erste Serien-Verfilmung über das Wirken von Jesus und darüber, wie drastisch sich das Leben der Menschen verändert, die ihm begegnen. Die Serie zeigt einen derart menschlichen Jesus, wie man ihn bisher noch nicht gesehen hat: warmherzig, humorvoll, einladend. Und so unwiderstehlich göttlich, dass man begreift, warum die Menschen alles stehen und liegen lassen, um ihm zu folgen.
Staffel 1 und 2 zu kennen, ist gut, aber keine Voraussetzung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Termine: 28.2. / 6.3. / 13.3. / 20.3. / 27.3. / 3.4. / 10.4. / 17.4. immer 19 Uhr; Ort: Café der Begegnung, Collegienstraße 53a, 06886 Wittenberg (ehemals: Haus des Handwerks).
Einen Trailer zur 3. Staffel gibt es unter t1p.de/jhs88 (Link zu Youtube).

Weltgebetstag für Kinder und Familien 2024

Am Weltgebetstag wandert ein Gebet einmal um die ganze Welt. Wir begehen ihn am Samstag, den 2. März, 9.45-13.30 Uhr im Pratauer Freizeittreff e.V (An der Feuerwehr 2, 06888 Pratau). Er steht unter dem Titel: „... durch das Band des Friedens“. Frauen aus Palästina haben für den Gottesdienst die Geschichte aus der Bibel, die Lieder und die Gebete ausgewählt. Kosten: 2 Euro pro Person. Wegen der besseren Planung wäre eine Anmeldung hilfreich (bei mir – siehe Kontakt). Renate Ehrhart

Tischabendmahlsfeier zum Gründonnerstag

Zu einer liturgischen Abendmahlsfeier der besonderen Art sind Sie am Gründonnerstag eingeladen. In Anlehnung an die Überlieferungen vom letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern ist diese Feier gestaltet. Zwischen Brot und Traubensaft gibt es ein richtiges Abendbrot. Es wird gemeinsam gegessen, getrunken, gesungen, erzählt und gebetet. Wenn jeder eine Kleinigkeit zum Essen mitbringt, wird für alle genügend da sein. Freuen Sie sich auf einen besinnlichen, schönen Abend in Gemeinschaft. Auch Kinder sind herzlich willkommen! Am Do, 28.3., 18 Uhr in Haus der Begegnung Globig (Wartenburger Str. 53, 06901 Kemberg).

Kinderkirchentag in Bergwitz

Ein Tag voll mit Spielen, Gemeinschaft und tollen Erlebnissen. Das bietet der kirchkreisweite Kinderkirchentag für Kinder der 1.-5. Klasse. Er wird am Samstag, den 27. April von 10.00 – 16.00 Uhr rund um die Kirche und das Freizeitenheim stattfinden (Lindenstraße 15, 06901 Kemberg). Herzliche Einladung an alle Kinder, mit dabei zu sein!

Kirchenkreisfest

Der Kirchenkreis pilgert und feiert ein großes Fest
Damit es niemand verpasst, sondern möglichst viele mitfeiern können, tragen Sie es sich heute schon in den Kalender ein:
Kirchenkreisfest am Sonntag, 2. Juni 2024 in Kemberg und Umgebung
In den Kirchen von Rackith, Gommlo, Rotta und Bergwitz beginnt ein Pilgerweg zu Fuß oder mit dem Rad. Gemeinsames Ziel ist Kemberg. Andachten begleiten die Wege und in Kemberg wartet ein spannendes Programm. Matthias Keilholz


Zur Abendmahlspraxis in unserer Gemeinde

Im Gemeindekirchenrat wurde in den Sitzungen am 5.12. und 16.1. über unsere Abendmahlspraxis im Pfarrbereich beraten und folgende Dinge beschlossen:

1) Abendmahl mit Kindern

In Zukunft ist es möglich, dass Kinder - mit Zustimmung der Eltern – auch vor der Konfirmation am Abendmahl teilnehmen können. Bisher war das erst nach der Konfirmation möglich. Leitender theologischer Gedanken war bisher, dass es eine Einführung braucht, bevor man am Abendmahl teilnehmen kann. Wer dabei sein wollte, musste verstehen können, warum wir dieses Mahl feiern und wie es würdig begangen wird. Davon lösen wir uns nun. Denn die Frage ist, ob das Verstehen eine Voraussetzung sein kann, an den Tisch des Herrn zu kommen. Was ist dann mit geistig Behinderten oder dementen Menschen? Wichtiger als das Verstehen ist eine Grundhaltung: „Ja, ich möchte an Jesu Tisch eingeladen sein. Ich möchte, dass Jesus mir in Brot und Wein nahe kommt, auch wenn ich nicht genau verstehe, wie das geschieht.“ Zudem hat Jesus Kinder explizit zu sich eingeladen: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk 10,14). Nichtsdestotrotz halten wir auch das Verstehen nach wie vor für wichtig. Eltern sollen ihren Kindern erzählen, warum wir Abendmahl feiern – und ihnen eine würdige Praxis vorleben. Und auch im Konfirmandenunterricht soll das weiter thematisiert und vertieft werden.

2) Abendmahl mit Einzelkelchen

Durch die Corona-Situation haben wir im Pfarrbereich die Praxis der Einzelkelche eingeführt. Früher wurde – entsprechend der Worte Jesu „Trinket alle daraus!“ (Mt 26,27) – aus einem Gemeinschaftskelch getrunken. Das war auch schon nicht völlig unhygienisch, da die Trinkstellen zwischendrin abgewischt wurden und das Silber in den Kelchen eine desinfizierende Wirkung hat. Allerdings sind wir alle durch die Pandemie noch vorsichtiger geworden und wollen durch eine Rückkehr zur alten Praxis nicht unnötige Hürden zum Abendmahlsbesuch aufbauen. Diese Gedanken der Rücksichtnahe rechtfertigen unserer Ansicht nach eine weiter gefasste Auslegung der Worte Jesu. Von daher bleibt es bei der Praxis der Einzelkelche. Damit dies auch in würdiger Form geschieht, werden wir in der nächsten Zeit Abendmahlssets für jeden Ort anschaffen, so dass es einheitliche und schöne Einzelkelche gibt. Es soll nicht das Gefühl aufkommen, man trinke einen Schnaps. Bitte trinken Sie daher gleich nach dem Empfang des Einzelkelches und verzichten Sie auf ein „Zuprosten“. Das Trinken erinnert uns daran, dass Jesus sein kostbares Blut für uns vergossen hat. Das soll sich in unserer Praxis widerspiegeln.

3) Traubensaft statt Wein; glutenfreie Oblaten

Alkoholismus ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Und auch unabhängig davon gibt es Menschen, die bewusst auf den Konsum von Alkohol verzichten. Um eine Stigmatisierung dieser Menschen zu vermeiden und auch hier keine unnötigen Hürden für den Abendmahlsempfang aufrecht zu erhalten, haben wir uns entschieden, in Zukunft generell Traubensaft statt Wein für das Abendmahl zu verwenden. Auch hier rechtfertigt unserer Meinung nach die Nächstenliebe die etwas weiter gefasste Praxis. Beim letzten Abendmahl Jesu wurde selbstverständlich Wein verwendet. Wir versuchen mit Traubensaft („Frucht des Weinstocks“) die größtmögliche Nähe zu behalten, ohne die Hürde „Alkohol“ aufzubauen. Außerdem halten wir glutenfreie Oblaten vor. Da die Zahl der Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit noch sehr überschaubar ist, meinen wir, noch nicht grundsätzlich darauf umstellen zu müssen (verursacht auch höhere Kosten). Aber wen das betrifft, den bitten wir vor dem Gottesdienst kurz dem Pfarrer oder Küster ein Zeichen zu geben. Dann wird auch die glutenfreie Variante vorbereitet.

4) Kreis statt Wandelabendmahl

Auch durch die Pandemie hat sich größtenteils die Praxis des „Wandelabendmahls“ durchgesetzt. Das heißt, es wurde kein großer Kreis mehr gebildet, sondern in einer Schlange bekam jeder der Reihe nach Brot und Wein gereicht und setzte sich wieder hin. Hier wollen wir nun zur alten Ordnung zurückkehren. Der Empfang der Gaben im Kreis, sowie das Sendungswort zum Abschluss betont den Gemeinschaftscharakter des Abendmahls viel besser. Wir können uns ansehen. Wir stehen gemeinsam ums Kreuz. Das ist ein wichtiges Zeichen, auf das wir nicht verzichten wollen. Einzige Ausnahme: Bei größeren Gottesdiensten, wo die Austeilung in mehreren Kreisen zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Dort kann auch weiterhin auf das Wandelabendmahl zurückgegriffen werden. Wir hoffen, dass Sie als Gemeinde die Änderungen so mittragen können und das Abendmahl ein schöner, wichtiger und aufbauender Teil unserer Gottesdienste bleibt. Das Abendmahl ist wichtig für unser Glaubensleben, denn Paulus schreibt: „Beim Mahl des Herrn trinken wir aus dem Becher, für den wir Gott mit einem Dankgebet preisen. Bedeutet das nicht, dass wir alle Anteil an dem haben, was das Blut Christi für uns bewirkt hat? Wir brechen das Brot in Stücke und essen davon. Bedeutet das nicht, dass wir alle Anteil an dem haben, was Christus durch die Hingabe seines Leibes in den Tod für uns getan hat?“ (1. Kor 10,16, Neue Genfer Übersetzung)
Johannes Alex

Gemeindebriefschulung

Wie Sie sehen, erscheint der aktuelle Gemeindebrief doch noch einmal weitestgehend im vertrauten Layout. Leider hat es mit der Erstellung des neuen Layouts nicht rechtzeitig geklappt. Nichtsdestotrotz bleiben wir dran. Im April wird es im Zuge der Erstellung des neuen Gemeindebriefs nun auch eine Schulung geben: Herr Poppowitsch vom Wartburg Verlag wird uns in das System des Gemeindebriefportals einführen und zeigen, wie wir damit den Gemeindebrief auf moderne und komfortable Art und Weise erstellen können. Leider stand der Termin zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie Interesse haben.

Momentan erstelle ich den Gemeindebrief quasi allein. Wenn Sie den ein oder anderen Artikel zum Gemeindebrief beisteuern wollen und wissen wollen, wie Sie ihn selbst einstellen können, sind Sie herzlich zu dem Schulungstermin eingeladen. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn sich Menschen finden, die sich generell die Mitarbeit vorstellen könnten!

Johannes Alex